Neues aus der Quest Akademie

„Jeder freie Mensch ist kreativ. Da Kreativität eine*n Künstler*in ausmacht, folgt: nur wer Künstler*in ist, ist Mensch. Jeder Mensch ist ein Künstler.“ (Joseph Beuys)

Die Kunst der Kommunikation ist Thema unserer Seminare und liegt uns allen am Herzen. Was nicht alle wissen, ist, dass wir Kolleg*innen haben, die ihre Kreativität auch in Bildern, Fotografien, Illustrationen, Skulpturen und Comics leben. Zum Jubiläum möchten wir Euch die „Kunst bei Quest“ einmal anders vorstellen.

Quest hat viele Gesichter. Diese Gesichter und die Menschen dahinter prägen das Unternehmen über die Jahre, lassen es wachsen und entwickeln es jeden Tag aufs Neue.
 
Zum diesjährigen Jubiläum wollen wir unsere Community – und die Menschen dahinter – zeigen und feiern.
Wir fragten unsere Quest-Gemeinschaft daher, was Quest für sie in einem oder mehreren Worten bedeutet.

Barbara Guthy ist MI Trainerin und Künstlerin. Bei ihrer Landart Kunst und ihren Skulpturen beschäftigt sie sich mit vielen Themen, die auch immer wieder Annährungen an Themen in der Kommunikation und speziell die Arbeit mit MI finden. Für ein neues Projekt hat sie sich, passend zu den Zeiten der Pandemie, mit dem Thema Distanz auseinandergesetzt. Ein Thema, das ihr nicht unbedingt auf Anhieb leicht fiel. Wir haben uns mit ihr über ihren Prozess und ihre Gedanken dazu unterhalten.

Raum und Zeit sind Dimensionen in unserem Leben, deren Wahrnehmung und Bedeutung durch die Pandemie beeinflusst werden. Im letzten Newsletter haben wir Zuversicht, einen Aspekt der Zeitwahrnehmung, thematisiert. Was noch offensichtlicher durch die Pandemie verändert wurde, ist die Raumdimension. Die Notwendigkeit, Abstand halten zu müssen, um Leben nicht zu gefährden, ist ein radikaler Eingriff in unser Leben. Ein seltenes Ereignis in unserer Kultur: Aus Fürsorge beschränken wir Autonomie.

 

Die Unterscheidung von Nähe und Distanz gehört zum grundlegenden, oft unbewussten Koordinatensystem allen (menschlichen) Lebens. Es gibt unausgesprochene gesellschaftliche Konventionen, die kulturell unterschiedlich sein können, über das, was als angemessene Nähe wahrgenommen wird. Die wissenschaftliche Teildisziplin, die das erforscht, heißt „Proxemik“ (von lat. proximare: sich nähern).

 

Was ist Zuversicht eigentlich genau? Was gehört dazu und wie entsteht sie? Kann man sie machen? Was braucht es dafür? Wie lauten Synonyme und was ist eigentlich das Gegenteil von Zuversicht (Antonyme)? Was bewirken (diese) Begriffe?

Was meinen Sie?

Und wir sagen in unseren Workshops immer, dass man nicht mehr als zwei Fragen hinter einander stellen solle.

Synonyme von Zuversicht sind für uns Vertrauen, Hoffnung und Glauben. Zum semantischen Feld gehören sicher Heiterkeit, Lebensbejahung und Lebensmut, Selbstwirksamkeit und Empowerment. Die Begriffe machen Mut.

„Die Angst klopft an die Tür. Das Vertrauen öffnet. Niemand ist da.“ Das ist Zuversicht: mutig zur Tür gehen und nachschauen.